Sorgetragwerk > Von Sinnlosem befreit
Wenn wir den Fokus auf das legen, was uns wirklich wichtig ist, leben wir mit weniger Ressourcen zufriedener.
Was möchten wir hinter uns lassen?
Ständig beschäftigt – doch nicht mit dem Wesentlichen? Unsere Handlungen spiegeln unsere Prioritäten nicht wider. Wir verdienen Geld mit Dingen, die weder uns noch der Gemeinschaft gut tun, um uns Dinge leisten zu können, die uns wieder glücklich machen sollen. Unser wirtschaftliches System, unsere Kultur, belohnen genau dieses Verhalten. Doch das ist teuer – für uns und unsere Welt. Wie wäre es, wenn wir nicht noch mehr auf unsere To-do-Liste packen, sondern uns von Sinnlosem befreien würden?
Sinnloses loslassen kann bedeuten, innezuhalten und das Glück im Alltäglichen zu erkennen #136. Oder wenig zu konsumieren, wenig zu arbeiten und die daraus resultierende Freiheit zu geniessen #75. Wer Freude an der Arbeit hat, kann seine Zeit aber auch einem sinnvollen Job #18 widmen. Anstatt die Energie in eine ungewisse Karriere und das öffentliche Auftreten zu stecken, kann es befreiend sein auf dem Bauernhof zu arbeiten, wo jede Handlung aus einer realen Notwendigkeit #71 geschieht. In einer Gemeinschaft mit eigenen Normen lässt sich dem gesellschaftlichen Konsum- und Leistungsdruck entkommen, so auch im griechischen Bergdorf mit einem stressfreien Alltag unabhängig vom Konsumtrubel #149. Wer selbstständig ist, kann eine eigene Arbeitskultur entwickeln: In diesem Restaurant wird statt auf Gewinn, auf die Menschen im Betrieb geachtet #47. Das gelingt auch im grösseren Stil: Diese Food-Coop verzichtet auf Zwischenhändler, Verkaufsfilialen, Werbung und Gewinn, um faire Bio-Lebensmittel zu einem guten Preis #35 zu ermöglichen. Wenn wir uns von Sinnlosem befreien können, bleibt mehr Zeit für Sinnvolles: zum Beispiel unsere Familie und Freund*innen, neue Dinge lernen, oder uns einfach frei zu fühlen etwas oder nichts zu tun.
Einverstanden oder nicht? Muster weiterentwickeln.
