Verankerung > Messen, was zählt

Messen wir richtig, steuern wir richtig.

Wovon verabschieden wir uns?

In der alten Welt machen wir alles messbar und damit belohnbar. Das kann nützlich sein, aber nur, wenn wir auch das Richtige messen. Ob Bruttosozialprodukt, Verkaufszahlen oder Anzahle Zitationen: viele Messgrössen widerspiegeln hauptsächlich Quantität. Selten berücksichtigen sie Ressourcenverbrauch oder Schäden. Und praktisch nie messen sie, ob etwas eine Gesellschaft auch glücklicher gemacht hat. Wir fördern so systematisch, einfach von allem mehr zu tun.

Wenn wir sichtbar machen, dass faire Arbeitsbedingungen 15 Rappen mehr kosten, wird die Entscheidung für die faire Pizza zum No-Brainer #183. Dank dem Slavery-Footprint verstehen wir die tatsächlichen Kosten von Konsumgütern #176. Dank einem neuen gemeinsamen Messkriterium können sich 190 Professor*innen gemeinsam auf Umweltziele einigen #172.

Messen wir das Richtige, können wir Sinnloses abschaffen. Wir bringen Systemrelevantes und Schädliches ins Rampenlicht. Nicht alles muss gemessen werden, wenn eh klar ist: das muss einfach weg.

Wo gibt es zukunftsfähige Messkriterien? Muster weiterentwickeln