Wandelfähigkeit > Glücks-Meister*innen
Machen wir den Weg zum Ziel, haben wir unbegrenzte Glücksquellen.
Was können wir getrost hinter uns lassen?
In der alten Welt lernen wir früh, dass wir nur zufrieden sein sollten, wenn unsere Erwartungen erfüllt werden, wenn wir genau das bekommen, was wir wollen. Das Erreichen des Ziels rechtfertigt einen langen unglücklichen Weg. Weil wir uns ständig an uns selbst und anderen messen, landen wir in einem Teufelskreis, in dem wir gar nie richtig glücklich werden.
Aus was können Glücksmeister*innen alles Zufriedenheit ziehen? Zum Beispiel dem Jäten von Unkraut #39, weil es komplett stressfrei ist. Oder wenn das spontane Heuen die Alltagsmonotonie aufbricht #63. Mit diesem simplen Trick lassen sich die Ferien ganz einfach verlängern #134. Einfach zu spazieren #2 wird zum glücklichsten Moment des Tages. Mit ein bisschen Kochgeschick leben wir im Überfluss #48, egal was es gerade im Kühlschrank hat. Was uns glücklich macht, ist sowieso schon da, das wussten schon die alten Philosophen #176.
Können wir aus allem etwas Gutes machen, ist auch das Produkt gut. Wenn der Weg genau so wichtig ist wie das Ziel, ist es leichter, auch mal Neuland zu betreten. Lernen wir auszuhalten, dass es immer schief gehen kann, werden wir grundsätzlich anpassungsfähiger.
Einverstanden oder nicht? Muster weiterentwickeln.
